"Die Freiheit beginnt beim Aufstehen."

David Bibaj

Antworten auf häufig gestellte Fragen unserer Patienten


Wichtig ist, dass Sie im operierten Auge nicht reiben. Zum Schutz der Augen während der Nacht, erhalten Sie vom Arzt einen Augendeckel, der ein unbewusstes «in das Auge greifen» während der Nacht verhindert. Ansonsten müssen Sie die medikamentöse Nachbehandlung befolgen. Ihre individuellen sportlichen Tätigkeiten bzw. berufliche Tätigkeiten besprechen Sie am besten mit dem behandelnden Arzt.

Nach Erreichen einer guten Sehschärfe ist eine Teilnahme am Strassenverkehr möglich. Sie können bei LASIK nach 1-2 Tagen damit rechnen, während Sie bei LASEK/PRK ca. 2-3 Wochen warten müssen. Individuelle Befunde sind immer zu beachten (z.B. anfänglich erhöhte Blendungsempfindlichkeit).

Nach der LASIK-Behandlung können Sie bereits nach dem ersten oder zweiten Tag wieder mit einem guten Sehvermögen rechnen. Nach LASEK/PRK-Behandlung ist der Prozess etwas langwieriger, d.h. je nach Höhe der Korrektur können Sie nach 2-3 Wochen wieder mit einer guten Sehschärfe rechnen.

Sie erhalten vom Arzt Augentropfen, welche Sie über eine bestimmte Zeit regelmässig und zuverlässig benützen müssen. Zudem werden Sie in regelmässigen Abständen nach der Operation zu Nachkontrollen aufgeboten. In der Regel ein Tag nach der Operation, nach einer Woche und nach 6 Wochen. Bei irgendwelchen Problemen muss der behandelnde Arzt unverzüglich konsultiert werden.
Die Nachbehandlung bei LASEK/PRK dauert generell etwas länger, da es sich im Prinzip um eine «offene» Wunde handelt, während bei der LASIK die Wunde mit dem Hornhautlappen bedeckt gehalten wird.
Nach der LASIK werden meist nur für eine kurze Zeit entzündungshemmende Tropfen gegeben und anschliessend nur noch Tränenersatztropfen.

Im Prinzip, ja. Falls die Fehlsichtigkeit mit der ersten Behandlung nicht vollständig korrigiert wurde oder sich nach einer gewissen Zeit verändert hat (Regression), dann ist es möglich, mit dem Excimer-Laser innerhalb bestimmter Grenzen die gewünschte Korrektur zu erreichen.

Der Abtrag des Hornhautgewebes durch den Excimer-Laser ist dauerhaft. Durch Heilungsprozesse kann es in einigen Fällen zu einem Rückgang des OP-Resultates kommen. Vor allem bei der LASEK/PRK ist dies zu beobachten. Bei Korrekturen innerhalb des wissenschaftlich anerkannten Rahmens (LASEK/PRK bis -6 Dioptrien, LASIK bis -10 Dioptrien) tritt bei ausreichend grosser Behandlungszone (mind. 6 mm) nur eine geringe Regression auf. Nach 6 Wochen bei LASIK und nach 6 Monaten bei LASEK/PRK sind keine Änderungen des Dioptriewertes mehr zu erwarten.

Wir überlassen die Wahl Ihnen; in aller Regel operieren wir beide Augen am gleichen Tag.

Eine LASEK/PRK- oder LASIK-Operation dauert ungefähr 15 Minuten für beide Augen.

Der Eingriff ist absolut schmerzfrei. Sie verspüren lediglich über kurze Zeit ein Druckgefühl, verursacht durch das Mikrokeratom. Die Augen werden mit Augentropfen unempfindlich gemacht. Im Bedarfsfall geben wir Ihnen auch ein Beruhigungsmittel. Nach der LASIK-Operation können Sie eventuell ein paar Stunden ein Fremdkörpergefühl verspüren. Dieses wird aber bereits am nächsten Tag verschwunden sein.
Bei der LASEK/PRK-Methode treten 2-3 Tage mässige bis stärkere Schmerzen auf. Wir geben Ihnen in diesem Fall ein wirksames Schmerzmittel mit nach Hause.

Weiche Kontaktlinsen sollten 14 Tage vor der OP und harte Kontaktlinsen mindestens drei Wochen vor der OP nicht mehr getragen werden. Sonst könnte das OP-Resultat verfälscht werden.

Nach LASIK erreichen Sie bereits nach 1-2 Tagen wieder ein gutes Sehvermögen. Nach LASEK/PRK dauert es etwas länger bis ein gutes Sehvermögen wieder erreicht wird, d.h. im Allgemeinen etwa 1-2 Wochen. In jedem Fall sollte der Aufenthalt oder das Arbeiten in staubiger Umgebung vermieden werden.

In aller Regel werden die Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen, d.h. die Behandlung einer Fehlsichtigkeit mit dem Laser ist keine Pflichtleistung. Gewisse Zusatzversicherungen zahlen aber trotzdem einen Teil der Kosten.

Die Kosten sind je nach Operationsmethode unterschiedlich. Die aktuellen Preise finden sie hier. In all diesen Kosten sind sämtliche Nachuntersuchungen während eines Jahres eingeschlossen, inklusive eine eventuelle Nachkorrektur innerhalb von 5 Jahren.
Die Voruntersuchung beläuft sich auf ca. CHF 380.– und kann in aller Regel über die Krankenkasse abgerechnet werden.

Die Risiken einer schweren oder dauerhaften Komplikation nach einer LASEK/PRK oder LASIK sind sehr gering (weit unter 1%). Individuelle Risiken müssen nach der Voruntersuchung im Rahmen eines Aufklärungsgesprächs diskutiert werden.

Einige Menschen verfügen über eine natürliche Sehschärfe von 125 % – 160 % (der Adler besitzt eine Sehschärfe von 700 %!). Solche Sehschärfen können mit Brille oder Kontaktlinsen normalerweise nicht erreicht werden, da minimale Fehler der Hornhaut diese Abbildungsqualität verhindern, obwohl die Netzhautauflösung ausreichen würde, um theoretisch 250 % zu erreichen. Mit der neuesten Wellenfront-Technologie, in Verbindung mit dem Allegretto Eye-Q 400 Hz Excimer-Laser werden die gesamten Abbildungsfehler der Hornhaut analysiert und gesamtheitlich korrigiert. Viele Menschen erreichen mit dieser neuen Technologie ein besseres Sehvermögen (vor allem nachts spürbar) als es mit den herkömmlichen Mess- bzw. Laser- Methoden bisher möglich war. Welche der hier aufgezeigten Technologien für Sie die richtige ist, hängt von Ihrem Auge und Ihren persönlichen Ansprüchen an Ihr Sehvermögen ab.

Bei der LASEK/PRK-Methode bearbeitet der Laserstrahl direkt die Oberfläche der Hornhaut, während mit dem LASIK das «Innere» der Hornhaut bearbeitet wird. Dazu wird mit einem speziellen Gerät ein hauchdünnes Scheibchen der Hornhaut teilweise abgetrennt und wie ein Deckel nach oben geklappt. Nach erfolgter Behandlung wird das Hornhautscheibchen wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückgeklappt. Der Vorteil der LASIK-Methode liegt in der viel kürzeren Heilungsphase und der Schmerzfreiheit.

Jugendliche unter 20 Jahren können nicht behandelt werden. Die Fehlsichtigkeit muss mindestens zwei Jahre stabil sein, d.h. es dürfen keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Refraktion in den letzten zwei Jahren eingetreten sein. Bei vorhandenen Augenerkrankungen wie Grauer Star, Grüner Star oder rheumatischen Leiden muss von einer Operation abgesehen werden.

Die Behandlung der Kurz- und Weitsichtigkeit sowie der Hornhautverkrümmung mit dem Excimer-Laser ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode. Kurzsichtigkeit behandeln wir mit der LASIK-Methode bis 10 Dioptrien. Weitsichtigkeit kann bis +5 Dioptrien ebenfalls erfolgreich behandelt werden. In jedem Fall ist vorgängig eine genaue Untersuchung und eingehende Beratung durch uns erforderlich.

Die Operation wird ambulant durchgeführt. Nach dem Eingriff können Sie nach Hause gehen. Obwohl Sie bereits nach der Operation in aller Regel wieder relativ gut sehen, empfehlen wir Ihnen, eine Begleitperson für den Heimweg zum OP-Termin mitzunehmen. Nach der Operation wird das Auge in der Regel mit einer sogenannten Verbandskontaktlinse geschützt.